Qualität ist messbar

Hochvolt-Prüfplatz

HV-Prüfplatz für die sichere Inbetriebnahme von Bauteilen / Komponenten für Lade- und Umrichtertechnologien im Automotivbereich der Zukunft.

Die rasante Entwicklung von „PHEVs, MHEVs, BEVs“ in der Elektromobilität bringt neben steigenden Herausforderungen an die Messtechnik und den immer höheren Anforderungen an die Datenerfassung ein bisher oft unterschätztes Problem: Die Sicherheit und der Schutz des Menschen bei Arbeiten an den Hochvolt- bzw. Hochstromkomponenten bzw. Steuergeräten der eMobility (z.B. Charger, Converter).

Unser Sicherheitskonzept schließt diese Lücke. Unser speziell abgestimmtes Grundkonzept, bestehend aus verschiedensten Sicherheitskomponenten, hilft jedem Techniker oder Entwickler die individuellen Testungen ökonomisch und ökologisch sicher für Mensch und Umfeld abzuwickeln.

Diese beinhalten:

  • Ablaufsteuerung über eine Sicherheits-SPS (DIN-VDE)
  • Not-Aus-Kreis Abschaltungen nach den Anforderung der DIN-VDE
  • Schutzhaubensystem inkl. Verriegelung (Schutz durch Abstand und Abdeckung)
  • Überwachung sämtlicher Anlagenzugänge (Manipuliersicherung)
  • Aktive Grenzwertüberwachung für Spannungen > 60V
  • Entladungskonzepte von Restspannung an aktiven Bauteilen
  • Netzausfallüberwachung inkl. Protokollierung
  • Netzparallelbetrieb von Erzeugungsanlagen und ein Rückeinspeisungskonzept von Blindleistungen
  • Inselbetrieb
  • Aktive Isolationsüberwachung
  • Aktives Brandfrüherkennungsystem mit optionaler aktiven Notfalllöschung
  • Frei wählbarer Prüflauf (SPS und VPS)
  • Zugangsberechtigung und Betriebsartenwahl
  • Unabhängige Anlagenabnahme durch den TÜV – SÜD
  • Angepasste Performance-Level Auswahl nach Kundenwünschen
  • Fernwartungsanbindung (Weltweit – WAN)
  • Kennwerte Spannungsbereich: DC bis 1000V
  • Kennwerte Spannungsbereich: AC bis 400V
  • Kennwerte Leistungsbereich (Quellenabhängigkeit) : 50kW / 100kW / 150kW / 200kW / 250kW

Video zur Demonstration Löschvorrichtung

Brandfrühesterkennung und Löschtechnik sorgen im Notfall für eine frühestmögliche Detektion und im Notfall auch zur Brandlöschung.

Die Brandfrühesterkennung hat eine hochsensible Rauchdetektion, die aktiv die Luft aus dem Prüfraum ansaugt und überwacht. Die Rückmeldung zur Anlage erfolgt in mehreren Stufen, sodass der Prüfling bereits bei geringer Rauchentwicklung stromlos geschalten wird.

Für den Fall, dass sich die Rauchentwicklung trotz Abschaltung verstärkt, wird in einer weiteren Stufe erst Not-Abschaltung und dann auch die Löschvorrichtung aktiviert. Die Brandfrühesterkennung ist Batterie gestützt und kann den Löschvorgang komplett abschließen. Sie erfüllt die Norm DIN EN 54-20.

Im Video wird ein Brand im Prüfraum simuliert. Die stetig dichter werdende Rauchentwicklung löst erst Stufe 1 und dann die Löschvorrichtung aus. Aus verschiedenen Kameraperspektiven wird gezeigt, wie das Löschgas in den Prüfraum strömt, dem Feuer die Wärme entzieht und es löscht. Das Löschgas hinterlässt keine Rückstände auf dem Prüfling.

Highlights

  • ISO-Wächter für die HV-Verbindungen

  • Störlichtbogen- und Brandfrühesterkennung möglich

  • Sicherheits-SPS (Sicherheitsstandard: EN ISO 13849-1:2015 und EN 61508:2010)

  • Einbindung externer Quellen und Lasten nach Kundenvorgaben

  • Detaillierte Überwachung und Aufzeichnung der Anlagenzustände und Systemdaten 

  • intuitive Benutzeroberfläche auf Touchscreen

  • individuelle Anpassung der Schutzhaube an Prüfling oder Räumlichkeiten nach Kundenwunsch

  • Individuelle Anpassung des Performance-Level

     

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